Marie übt die Anarchie
Eine partizipative Musik-Theater-Performance
Wir sollten uns über ein Leben ohne Kapitalismus bloß nicht den Kopf zerbrechen.
Wir tun es trotzdem!
SAMSTAG (01.08) : 14.00 UHR HOFBÜHNE
Marie ist Verkäuferin. Marie steckt im System fest.
Unter miesesten Arbeitsbedingungen leidend, hat sie sich doch einen wachen Geist, ein freches Mundwerk und ihre Fähigkeit zu träumen bewahrt.
Durch Anregungen aus dem „Netz“ (eine durch den Raum gespannte Wäscheleine mit ausgesuchten Texten)
kommt sie ins Nachdenken und ihr Widerstandsgeist wird geweckt.
Die Verkäuferin beginnt zu verschenken statt zu verkaufen.
Sie lädt das Publikum ein, die lebensbeherrschenden Begriffe „Arbeit“ und „Geld’“ in Frage zu stellen.
Wo bin ich unfrei?
Ist eine Welt ohne Geld vorstellbar?
Wie könnte ein „gutes Leben“ aussehen?
Wie könnte eine „gute Welt“ aussehen?
Was kann ich dazu tun?
Am Ende gibt es für alle Anwesenden die Möglichkeit, eine persönlichen Vision des „guten Lebens“ in Form einer Menükarte als lust- und humorvollen ersten Schritt zur eigenen Utopievorstellung zu entwerfen.
Diese werden anschließend in einer Musik –Textsession vertont und
„zur Literatur erhoben“ dem Publikum zurückgegeben.
Konzept/Leitung: Maren Rahmann (Schauspielerin, Performerin, Musikerin, Clownin),
Text: Franz Schandl (Historiker, Journalist, Redakteur der „Streifzüge“) u. Maren Rahmann
Textzitate u. Lieder: Jura Soyfer, Karl Marx, Georg Büchner u.a.
Musik u. Spiel: Maren Rahmann
http://www.youtube.com/watch?v=Up9jtaE4skU&feature=channel_page
http://www.streifzuege.org
von: senga | kategorie(n): parque del sol 09 art PDS09 | (0) kommentare
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